Jahreskreisfeste – Natur erleben statt Kalender abarbeiten


Altes Wissen, Naturbeobachtung und geerdeter Alltagsschamanismus in Mittelfranken.

Roth-Eckersmühlen · Landkreis Roth · Mittelfranken

Nicht in Roth ? - Jahreskreis ONline Seminar (in Planung)

Jahreskreisfeste Heute

Den Rhythmus der Natur nicht nur kennen – sondern wieder wahrnehmen.

Jahreskreisfeste sind für mich keine hübsch dekorierten Themenabende. Sie sind Wegmarken im Jahr: Zeiten, in denen sich draußen in der Natur etwas sichtbar verändert – und häufig auch in uns.

Das Licht wandelt sich. Pflanzen erscheinen, blühen, tragen Früchte oder ziehen sich zurück. Tiere verändern ihr Verhalten. Der Wind riecht anders. Und auch unser Körper weiß meistens längst, dass eine neue Zeit beginnt, bevor unser Kopf es begriffen hat.

Sie dienen uns der Orientierung im Jahresverlauf. Ohne sie verzetteln wir uns und die Zeit rennt uns davon.

Ich feiere die Jahreskreisfeste als Teil eines geerdeten Alltagsschamanismus.

Dabei geht es nicht darum, alte Bräuche möglichst romantisch nachzustellen oder sich sklavisch an ein bestimmtes Kalenderdatum zu halten oder gar eine Ambienteveranstaltung mit Kochkurs zu etablieren.

Die Natur besitzt schließlich keinen Google-Kalender.

Ich verbinde überliefertes Wissen mit genauer Naturbeobachtung, Pflanzenwissen und schamanischer Wahrnehmung.

Dabei verkläre ich nichts: Vieles, was heute als uraltes Brauchtum verkauft wird, ist jünger, vermischter oder weniger eindeutig überliefert, als es gerne dargestellt wird. Auch wurde in den frühen 70gern der Mann oft ausgeschlossen, ich will sie aber bewusst wieder mit einbeziehen und nicht einem Wicca Kult folgen.

Mich interessiert deshalb nicht die hübsche Kulisse, sondern der lebendige Kern eines Festes:

Was geschieht gerade wirklich in der Natur?
Welche Bedeutung hatte diese Zeit für die Menschen früher?
Und was hat sie mit unserem heutigen Leben zu tun?

Bei den gemeinsamen Treffen erfährst Du mehr über die Hintergründe der Jahreskreisfeste, ihre Spuren im christlichen Jahreslauf und die Themen, die bis heute darin weiterleben. Vor allem aber bleiben wir nicht beim Reden.

Wir beobachten, erleben und gestalten: mit Pflanzen, Ritualen, Wahrnehmungsübungen, gemeinsamem Tun und – wenn es zum Fest gehört – einer schamanischen Traumreise.


Diese Feste sind für Menschen, die Spiritualität nicht nur lesen oder sammeln möchten, sondern sie im eigenen Leben wahrnehmen und verkörpern wollen.

Du brauchst dafür keine bestimmte Ausbildung. Offenheit, Eigenverantwortung und die Bereitschaft, Dich wirklich auf die Natur und den jeweiligen Ort einzulassen, sind wichtiger als irgendein spiritueller Titel.


Da es sich um naturspirituelle Feiern handelt, finden die Treffen draußen und bei fast jedem Wetter statt.



Die jeweiligen Termine, Treffpunkte und organisatorischen Hinweise findest Du weiter
unten.


Komm gerne in meinen Telegramkanal über den Natürlichen Jahreskreis

https://t.me/natuerlicherJahreskreis

Die acht Feste im Jahreskreis und die Kelten

„Die Kelten haben doch gar nicht alle acht Jahreskreisfeste gefeiert. Das ist nirgends überliefert.“

Ja. Ich weiß.

Und genau da beginnt für mich das Problem.

Denn wer waren eigentlich die Kelten?

Wenn wir heute von „den Kelten“ sprechen, klingt das schnell so, als hätten wir es mit einem einzigen Volk zu tun, das überall dieselben Götter verehrte, dieselben Rituale vollzog und am selben Abend sein Feuer anzündete.

So einfach war es natürlich nicht.

Wir sprechen über verschiedene Stämme und Gruppen, die über einen gewaltigen Raum verteilt lebten. Von Irland bis nach Spanien, von West- bis weit nach Mitteleuropa. Verbunden waren sie unter anderem durch verwandte Sprachen, Glaubensvorstellungen und Gebräuche. Aber schon ein Blick auf die Landkarte zeigt, dass diese Bräuche nicht überall identisch gewesen sein können.


Ein Keltiberer in Spanien lebte schließlich unter völlig anderen klimatischen Bedingungen als Menschen, die irgendwo in Böhmen ihren Jahreslauf beobachteten.

Dazu kommt der Zeitraum. Wenn wir über keltische Kulturen sprechen, bewegen wir uns nicht über ein paar Jahrzehnte, sondern über viele Jahrhunderte,ja Jahrtausende , von der Hallstattzeit über die Latènezeit bis weit in die Zeit hinein, in der Rom längst einen großen Teil Europas geprägt hatte.

Und dann haben uns diese Menschen ausgerechnet zu ihren religiösen Bräuchen keine praktische Gebrauchsanweisung hinterlassen.

Es gibt also kein keltisches Handbuch, in dem steht:

Am soundsovielten bitte Feuer entzünden, Kräuter sammeln und danach dreimal links um den Stein laufen.

Schade eigentlich. Das hätte uns einige Diskussionen erspart. 😉


Natürlich gibt es archäologische Funde, Berichte anderer Kulturen, sprachliche Spuren, Sagen, Bräuche und vieles, was Historiker und Religionswissenschaftler miteinander vergleichen können. Daraus lässt sich einiges erschließen.

Aber es bleiben Lücken.

Und deshalb werde ich immer ein wenig hellhörig, wenn jemand sehr bestimmt sagt:

„Die Kelten haben das nicht gemacht.“

Vielleicht.

Vielleicht auch nicht.

Wenn etwas nicht überliefert ist, bedeutet es zunächst einmal genau das:

Wir haben keinen Beleg dafür.

Es bedeutet aber nicht automatisch, dass etwas niemals stattgefunden haben kann.

Gerade bei einer Kultur, die über einen so großen geografischen Raum und über Jahrhunderte hinweg existierte, wäre ich mit endgültigen Aussagen vorsichtig.


Warum ich trotzdem mit acht Jahreskreisfesten arbeite

Heute hat sich im Neopaganismus ein Jahresrad mit acht Festen etabliert.

Vier davon stehen in direkter Verbindung mit Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen.

Dazwischen liegen die sogenannten Kreuzviertelfeste.

Gerade um diese vier Hauptfeste wird gerne gestritten.


Viele Menschen feiern sie heute an festen Kalenderdaten. Nur stammt unser gregorianischer Kalender eben erst aus dem 16. Jahrhundert – und genau deshalb erscheint es mir merkwürdig, so zu tun, als hätten Menschen zweitausend Jahre vorher selbstverständlich am 1. Februar auf ihre Kalender-App geschaut.

Ich halte mich bei diesen Festen lieber an den Mond.

Nicht, weil ich behaupten würde, damit die einzig historisch richtige Lösung gefunden zu haben. Das weiß ich schlicht nicht.

Für mich sind diese Termine Höhepunkte innerhalb einer längeren Phase.

Das ist ein wesentlicher Unterschied.


Wenn ich beispielsweise von einem Jahreskreisfest spreche, meine ich nicht, dass die entsprechende Energie an diesem Abend plötzlich eingeschaltet wird und am nächsten Morgen wieder verschwunden ist.

Ich beobachte seit Jahrzehnten, dass sich solche Übergänge über Tage hinweg aufbauen und wieder abklingen.

Für meine Arbeit hat sich deshalb eine Zeitspanne von ungefähr fünf Tagen vor und fünf Tagen nach diesem Fixpunkt bewährt.

Und manchmal stehe ich draußen und denke:

Heuer war die Natur früher dran.

Dann ist das eben so.

Der Kalender darf recht haben – der Beifuss hält sich trotzdem nicht daran.


Der Jahreskreis ist kein starres System

Genau deshalb finde ich die Beobachtung des Jahreskreises heute vielleicht sogar wichtiger als früher.

Die klimatischen Bedingungen verändern sich. Vegetationszeiten verschieben sich. Frühlinge beginnen manchmal gefühlt mitten im Winter und andere Jahre lassen uns im April noch die Jacke zuknöpfen.

Man kann darüber diskutieren, woran welche Veränderung liegt. Aber wenn Du regelmäßig hinausgehst, brauchst Du dafür zunächst keine Statistik.

Du siehst es.

Eine Pflanze blüht früher als sonst. Eine andere kommt später. Tiere verändern ihr Verhalten, manche Früchte reifen zu einem Zeitpunkt, an dem man sie vor zwanzig Jahren noch nicht erwartet hätte.

Und genau dafür brauche ich persönlich diese Fixpunkte im Jahreskreis.


Nicht, um der Natur vorzuschreiben, was sie gefälligst zu tun hat.

Sondern damit ich merke, wenn sie etwas anders macht.

Und natürlich damit mir die Zeit nicht wegrennt, so wie wir es zu Coronazeiten erlebt haben, wo all unsere Feste (Kirchweih/ Frühlingsfest/ MaiDult etc.) abgesagt wurden.


Bis zu meinem Umzug habe ich das Jahrzehnte rund um München beobachtet, ungefähr auf dem 48. Breitengrad. Jetzt lebe und arbeite ich in Roth beziehungsweise Eckersmühlen in Mittelfranken, einen Breitengrad weiter nördlich.

Ob sich dieser Unterschied für meine Wahrnehmung des Jahreskreises deutlich bemerkbar machen wird?

Das weiß ich noch nicht.

Und genau das finde ich spannend.

Vielleicht wird manches nur um ein paar Tage versetzt sein. Vielleicht entdecke ich regionale Besonderheiten, die ich aus München nicht kenne. Vielleicht stelle ich nach einigen Jahren fest, dass der Unterschied kaum ins Gewicht fällt.

Ich werde beobachten.

Denn genau darum geht es mir.


Alles, was wir beschreiben, ist eine Momentaufnahme. Die Erde dreht sich weiter.


Haben unsere Ahnen wirklich acht Feste gefeiert?

Ich gehe davon aus, dass unsere Ahnen ihren Jahreslauf selbstverständlich gefeiert haben.

Ob überall genau dieselben acht Feste gefeiert wurden, mit denselben Namen und derselben Bedeutung, ist eine ganz andere Frage.

Denn die heutigen Namens sind sicher nicht Keltisch , wir verdanken einige Namen Jakob Grimm und bei andern Festen hat die Phantasie stark mitgespielt.

Aber ich verwende die neopaganen Namen um sie nicht dauernd erklären zu müssen.


Vielleicht waren manche Übergänge in bestimmten Regionen bedeutender als andere. Vielleicht kamen einzelne Feste später hinzu. Vielleicht gab es lokale Feste, von denen wir heute überhaupt nichts mehr wissen.

Gerade das finde ich viel plausibler als die Vorstellung eines europaweit einheitlichen keltischen Festkalenders.

Die vier astronomischen Punkte – Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen – lassen sich relativ eindeutig beobachten.

Sie bilden im Jahresrad gewissermaßen ein Kreuz und können durchaus später datiert sein.

Dazwischen liegen die Hauptfeste, die Kreuzviertlerfeste und teilen diese Abschnitte noch einmal.

Ob dieses heute bekannte Rad schon damals überall genauso gedacht wurde?

Ich kann es Dir nicht beweisen.

Und ich muss es auch nicht.

Denn für meine heutige schamanische Arbeit ist etwas anderes entscheidend:

Ergibt dieser Rhythmus in der Natur Sinn?

Nach Jahrzehnten der Beobachtung lautet meine Antwort: für mich ja.


Und dann wären da noch meine eigenen Erfahrungen

Neben historischem Wissen und Naturbeobachtung gibt es in meiner Arbeit natürlich noch eine dritte Ebene: meine schamanische Wahrnehmung.

Aus einer meiner Trancereisen kann ich beispielsweise berichten, dass die Menschen, denen ich dort begegnete und die ich als keltische Ahnen wahrnahm, alles andere als feierunwillig wirkten.

Im Gegenteil.

Mein Eindruck war: Wenn es einen guten Anlass gab, wurde gefeiert.

Und wenn ich mir die Lebensbedingungen früherer Zeiten anschaue, erscheint mir das durchaus nachvollziehbar. Das Leben war hart und oft unberechenbar. Wetter konnte über eine Ernte entscheiden, Krankheit war gefährlicher als heute, Geburt und Tod gehörten viel unmittelbarer zum Alltag.

Vielleicht feiert man gerade deshalb die guten Zeiten besonders intensiv.

Natürlich vermutlich nicht in unserem heutigen Sinn von drei Tagen Vollgas und anschließendem Kater mit Krankmeldung.

Die Ziege wollte am nächsten Morgen trotzdem gemolken werden.

Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass gemeinsames Essen, Feuer, Musik, Tanz, Geschichten und Rausch ihren Platz hatten.

Und irgendwann traf diese lebendige Festkultur auf das Christentum.

Was aus alten Festen wurde

Bei der Christianisierung Europas verschwanden alte Bräuche nicht einfach über Nacht. Vieles wurde verändert, neu gedeutet oder mit christlichen Festen verbunden.

Das betrifft nicht nur keltisch geprägte Regionen, sondern ebenso germanische und andere vorchristliche Traditionen.

Ich sage dazu gerne etwas respektlos:

Der Klerus hat seine Heiligkeit über manches gestülpt, was längst vorher heilig war.

Und trotzdem finde ich gerade diese Überlagerungen hochinteressant.

Deshalb beschäftige ich mich nicht nur mit Naturspiritualität und alten Überlieferungen, sondern auch intensiv mit christlichem Brauchtum – besonders mit der katholischen Kirche und ihren Festzeiten.

Was durchaus seinen eigenen Charme hat, denn streng genommen bin ich ein getaufter Heide- Also evangelisch gewesen.

Wenn man genauer hinsieht, entdeckt man erstaunlich viele Spuren älterer Naturbeobachtung in späteren christlichen Festen und regionalen Bräuchen.

Und genau da wird Geschichte für mich lebendig.

Wie ich Jahreskreisfeste heute feiere

Weil wir nicht wissen können, wie jedes Ritual vor  über zweitausend Jahren genau ausgesehen hat, habe ich irgendwann aufgehört, nach der vermeintlich einzig richtigen Anleitung zu suchen.

Ich habe zunächst viele Rituale kennengelernt und übernommen. Später habe ich sie verändert. Manche sind verschwunden, andere haben sich weiterentwickelt und irgendwann wurden daraus meine Eigenen.

Dabei war die Natur immer mein wichtigster Bezugspunkt.

Ich beobachte Pflanzen und Landschaft, beschäftige mich mit überliefertem Brauchtum, Volksglauben und christlichen Festen und verbinde das mit meiner schamanischen Arbeit.

So sind über viele Jahre meine Jahreskreisfeste entstanden.

Nicht als historische Rekonstruktion.

Ich kann nicht behaupten, dass Menschen vor zweitausend Jahren genau so gefeiert haben.

Aber ich versuche, die Essenz wieder lebendig werden zu lassen.

Wir gehen hinaus in die Natur, weil ein Naturfest für mich eben genau dort hingehört.

Je nach Fest können Pflanzen eine Rolle spielen, ein Feuer, gemeinsames Essen, ein Ritual oder eine schamanische Reise.

Manchmal steht das Wahrnehmen im Mittelpunkt, manchmal eine konkrete Handlung. Es gibt kein festes Schema, das achtmal im Jahr nur neu dekoriert wird.

Denn auch draußen geschieht schließlich nicht achtmal dasselbe.

Heute müssen wir dabei selbstverständlich Naturschutz, Brandschutz und andere Vorschriften berücksichtigen. Manche Dinge, die unsere Ahnen vielleicht ganz selbstverständlich getan haben, können oder dürfen wir so nicht mehr machen.

Dann suche ich eben einen anderen Weg.

Denn für mich bedeutet gelebter Jahreskreis nicht, Vergangenheit möglichst originalgetreu nachzuspielen.

Ich möchte verstehen, was Menschen damals bewegt haben könnte, sehen, was die Natur heute tatsächlich tut, und daraus ein Ritual entstehen lassen, das auch in unserem heutigen Leben Sinn ergibt.


Vielleicht ist genau das für mich geerdeter Alltagsschamanismus:

Nicht etwas zu glauben, weil es irgendwo geschrieben steht.

Sondern hinauszugehen und selbst wieder wahrzunehmen.

Und wenn die Natur meiner Theorie widerspricht?

Dann hat die Natur Vorrang.

Die Erde dreht sich schließlich weiter.

Die Jahreskreisfeste nach dem Mond


IMBOLC

Kreuzviertler/ Hauptfest

2. Vollmond nach der WSW ( Löwemond)


Kirchliche Entsprechung :

 Lichtmess  2.Februar 



OSTARA 


FrühlingsTagundnachtgleiche 


Kirchliche Entsprechung : 

Ostern/  Flexibel

Erster sonntag nach dem FrühlingsVollmond (nach dem 21.März)



BELTANE

Kreuzviertler/ Hauptfest

5. Vollmond nach der WSW  ( Weidemond)


Traditionelle Entsprechung : Maifeiertage

Kirchlich: Heiligsprechung der Walburga (Kein Feiertag)

in den 70gern führte man den Tag des Josefs der Arbeiter ein



LITHA


Sommersonnwende


Kirchliche Entsprechung : 

Johanni 24.6


LUGHNASADH

Kreuzviertler/ Hauptfest

8.Vollmond nach der WSW (Heu oder Erntemond)


Kirchliche Entsprechung : Maria Himmelfahrt 15. 8



MABON


HerbstTagundnachtgleiche 


Kirchliche Entsprechung : Michaelitag 29.9 

Neuere Entsprechung : Erntedank 1. Sonntag im Oktober ( seit 1972)


SAMHAIN 

Kreuzviertler/ Hauptfest der JahresNacht

11 .Neumond nach der WSW ( Skorpion)


Kirchliche Entsprechung :

Allerheiligen/ Allerseelen 1/ 2.11

Halloween ist die Nacht vor Allerheiligen

Außerden ist am 31.10 Reformationstag


YULE


Wintersonnwende


Kirchliche Entsprechung :

Thomastag bzw die Geburt des Lichtes 

Also Jesus und der heilige Abend

Bei manchen Bildern ist ein Link zum Blogartikel hinterlegt, so erfährst Du mehr über das jeweilige Fest -zurück kommst Du über den Pfeil Deines Browswers

Wie und Wo wir feiern

Jahreskreisfeste sind Naturfeste – deshalb feiern wir sie dort, wo sie hingehören: draußen.

Den genauen Ort erfährst Du nach Deiner Anmeldung  über Email oder Whatsapp (Meist bei Eichelburg/ Ruine Wartstein)/ LKS Roth )

Treffpunkt auch gerne eine halbe Stunde vorher bei mir in Eckersmühlen, am Kindergarten 2.


Mit Pflanzen, Feuer  selten, wo erlaubt aber immer wird geräuchert, Ritualen, Wahrnehmung und – wenn es zum jeweiligen Fest passt – auch mit einer schamanischen Traumreise.

Mitten im Wald, deswegen nimm Dir was zum Sitzen  (Unterlage/ Dreibein) mit und sorge für Dich mit Trinken, Mückenmittel , dem Wetter angepasste Kleidung etc.

Und ja: Natur findet nicht nur bei 22 Grad und Sonnenschein statt. Wir gehen hinaus, wenn es heiß ist, kalt, windig oder regnerisch – natürlich immer so, dass es verantwortbar und sicher bleibt.

Bei den einzelnen Festen steht auch dabei was Du noch fürs Ritual brauchst.

Wenn Du schon Erfahrung hast, darfst Du auch Deine Ritualgegenstände mitbringen oder Deine Trommel.

Du darfst aber auch nur sein🙏

Was:

Als Ausgleich nehme ich gerne 10 €, aber Du darfst mir auch mehr geben.

Die nächsten Jahreskreisfeste und Termine


Die Feste orientieren sich am jeweiligen Abschnitt des Jahres, an astronomischen Ereignissen, Mondphasen und an dem, was sich in der Natur tatsächlich zeigt. Fällt ein Termin unter der Woche, feiern wir in der Regel zeitnah am Wochenende.

Die Uhrzeit, Fettgedruckt ist jeweils die geplante Beginnzeit unseres Treffens in Eichelburg /Links wo es zur Burg Wartstein geht.


Bei den Ritualen erföhrst Du auch, für was die jeweiligen Feste stehen


🍇MABON/ HerbstTagundNachtgleiche

Ereigniss am : 

23.09.2026 um 02:05 Uhr MESZ

Fest am Samstag 26.9 um 13.00 Uhr

Wir danken Mutter Natur für Ihre Geschenke

Bring bitte Gegenstände wie Äpfel , Nüsse etc. mit die in der Natur bleiben dürfen.


Erntedank am 1. Sonntag im Oktober ist seit 1972 die christliche Entsprechung, früher war es der Michaelitag am 29.9 oder der darauffolgende Sonntag.



🎃SAMHAIN/ 11ter 🌑

Montag 9.11um 08:02 Uhr 

Fest am Sonntag 8.11 um 13.00 Uhr

Wir bitten unsere Ahnen um Beistand

Bring bitte ausgedruckte Fotos Deiner Ahnen, deiner verstorbenen Familie mit


Allerheiligen und Allerseelen am 1/2. 11 ist die christliche Entsprechung . Halloween ist der Abend vor Allerheiligen . An diesem Tag ist außerdem Reformationstag


🎄YULE/ WinterSonnwend am

Montag den 21.12 um 21:50 Uhr 

Fest ist am Sonntag 20.12 um 13.00 Uhr

Wir begrüßen das die Tage wieder länger werden - die Geburt des Lichtes

Bring bitte eine weiße Blockkerze/ Stumpenkerze mit


Weihnachten am 24.12 ist die christliche Entsprechung 


Melde Dich für das kommende JKF an

FAQ
 
„Was sind Jahreskreisfeste? "Lies hier
Wann werden Jahreskreisfeste gefeiert?" Bei mir nach den astrologischen     Terminen wie Sonnwenden, Tagundnachtgleichen und dem Mond
„Muss ich schamanische Erfahrung haben?" Nein, nur Neugierde und Toleranz

„Können Kinder und Hunde dabei sein?" Ja, wenn dein Kind oder Hund sozial verträglich ist, sehr gerne. Gerade Kinder haben da sehr feine Antennen.
„Sind Jahreskreisfeste keltisch? " Kann man nicht sagen, aber sie entstammen unseren Kulturraum
„Was haben Jahreskreisfeste mit christlichen Feiertagen zu tun? "Durch die Christianisierung wurden die Heiden bekehrt in dem man ihnen die Feuern nicht wegnahm sondern umdeutete
„Wo kann ich Jahreskreisfeste in Mittelfranken feiern?" Du kannst es im Haus Altair in Meckenlohe feiern, wenn du unter Frauen bleiben willst, oder bei mir in Eckersmühlen, bzw Eichelburg im Wald

 „Gehören die Raunächte auch zum Jahreskreis?" Jein - sie sind eine Zeit der Formlosigkeit, die die Menschen heute kaum noch kennen bzw ertragen . Sie sind in der modernen traditionellen Form mit aus einer Kalenderreform entstanden, Ihre Wurzeln sind aber älter . Darum widme ich ihnen ein eigenes Kapitel

 → Alle Infos zum Rauhnachtsangebot

Schamanische Veranstaltungen ohne Show und Guru-Gehabe

Ich bin Kerstin Rosly Hirsch – Schamanin für geerdeten Alltagsschamanismus und echte Wahrnehmung.

Bei mir geht es nicht darum, ein Ritual möglichst spektakulär aussehen zu lassen oder alte Bräuche romantisch nachzuspielen. Mich interessiert, was sich in der Natur tatsächlich zeigt – und was wir darin über uns selbst wahrnehmen können.

Ich verbinde schamanische Praxis mit Pflanzenwissen, Körperwahrnehmung, überlieferten Bräuchen und einem klaren Blick auf das heutige Leben. Dabei darf es tief werden, aber nicht abgehoben. Heilig, aber nicht steif. Und manchmal hilft auch eine ordentliche Portion Humor, denn die Anderswelt verträgt mehr davon, als manche glauben.

Meine Veranstaltungen richten sich an Menschen, die Spiritualität nicht nur konsumieren, sondern erleben und in ihrem Alltag verkörpern möchten.

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