Wofür ich, Kerstin, stehe
Ein Manifest für Frauen, die nie ganz dazugehört haben
Diese Seite beschreibt meine schamanische Haltung und die Arbeit mit weiblichen Archetypen.
Sie richtet sich an Frauen, aber auch Männer , die spirituelle Tiefe, innere Ganzheit und einen eigenständigen Weg suchen

Manifest der wilden Frau“
Es gibt Frauen, die stehen nie ganz in der Mitte.
Nicht am Rand – aber auch nicht mitten in der Herde.
Man freut sich, wenn sie kommen.
Sie bringen Tiefe, Lebendigkeit, Wahrheit.
Und wenn sie gehen, ist es wieder still.
Fast zu still.
Beim nächsten Fest werden sie oft vergessen.
Nicht aus Bosheit.
Sondern weil ihre Präsenz erinnert.
Diese Frauen tragen mehr als einen Archetyp in sich.
Und genau das macht sie unbequem.
Sie sind nicht nur Mutter.
Nicht nur Kriegerin.
Nicht nur Weise.
Und schon gar nicht für immer die junge, leichte Frau.
Sie haben gelernt, dass Stärke nicht entsteht,
indem man Teile von sich
verleugnet oder verdrängt
Sondern indem man sie
vereint.
Das Kindliche in sich, das staunen darf.
Das Mütterliche, das nährt, ohne sich zu verlieren.
Die Alte Weise, deren Körper Spuren trägt
und deren Blick tiefer sieht.
Und die Kriegerin,
die endlich aufhört, gegen sich selbst zu kämpfen
und stattdessen schützt, was wahr ist.
Diese Frauen wissen:
Leichtigkeit ist kein Zustand der Jugend.
Leichtigkeit ist eine Entscheidung.
Sie greifen nach Schmetterlingen,
freuen sich überschwänglich über eine Blume
und verteidigen ihre Liebsten wie eine Löwin.
Und es ist ihnen egal,
ob man sie dafür belächelt.
Diese Frauen waren schon als Kinder so.
Sie wollten nicht geschniegelt dazugehören.
Sie wollten raus.
In den Wald.
Zur Erde.
Zur Erfahrung.
Sie wollten lernen –
nicht nur aus Büchern,
sondern aus dem Leben selbst.
Viele von ihnen sind oft allein.
Nicht, weil sie niemanden hätten.
Sondern weil hohe Frequenz
Ehrlichkeit verlangt.
Und Ehrlichkeit ist anstrengend.
Du bist nicht für Herden gemacht.
Du bist gemacht,um etwas zu tragen, das andere meiden.
Deine Aufgabe ist nicht,das gefällige Weibchen zu sein.
Nicht jung zu wirken.
Nicht harmlos.
Nicht bequem.
Deine Aufgabe ist,
wach zu bleiben,
wenn andere ausweichen.
Du führst nicht,
weil du Macht suchst.
Du führst,
weil du siehst.
Weil du Zusammenhänge erkennst.
Weil du Zyklen spürst.
Weil du weißt,
wann etwas reif ist –
und wann es vergeht.
Du bist Heilerin,
nicht weil du retten willst,
sondern weil du aushältst,
was gesehen werden muss.
Du bist Lehrerin,
nicht weil du erklären willst,
sondern weil dein Dasein
Wahrheit unvermeidlich macht.
Du bist erwacht,
nicht weil du höher schwingst,
sondern weil du nicht mehr wegschaust.
Das ist keine Rolle.
Das ist eine
Verantwortung.
Und ja –
das macht einsam.
Nicht, weil du falsch bist.
Sondern weil nur wenige
diesen Platz halten können.
Ganzheit entsteht dort,
wo nichts mehr bekämpft werden muss.

Diese Arbeit ist nicht für jede Frau
Diese Frauen waren oft schon als Kinder so.
Sie wollten nicht geschniegelt dazugehören.
Sie wollten raus.
In den Wald.
Zur Erde.
Zur Erfahrung.
Sie wollten lernen –
nicht nur aus Büchern,
sondern aus dem Leben selbst.
Viele von ihnen sind oft allein.
Nicht, weil sie niemanden hätten.
Sondern weil hohe Frequenz
Ehrlichkeit verlangt.
Und Ehrlichkeit ist anstrengend.
Wenn du dich hier wiedererkennst,
dann hör auf, dich kleiner zu machen.
Hör auf, deine Kriegerin gegen dich zu richten.
Nutze sie, um deine Wildheit zu schützen.
Du bist nicht falsch.
Du bist voraus.
Wie Clarissa Pinkola Estés es beschreibt:
Wolfsfrauen folgen nicht.
Wolfsfrauen führen.
Still.
Klar.
Unaufgeregt.
Aho.
Wenn du dich in diesen Worten wiedererkennst,
öffnet meine Arbeit Räume für Frauen,
die ihre Ganzheit nicht länger verstecken wollen.